Dieser Dienstag, 13. Oktober 2009 Am Nachmittag geht es gleich los. Begleitet von je einem Schweizer ISTL-Studenten wählen die ausländischen Gäste das im nördlichen Stadtgebiet von Zürich gelegene Oerlikon zu ihrem Einsatzgebiet. Sie halten Ausschau nach Personen mit albanischen Gesichtszügen. Sogleich sprechen sie diese an. Die meisten der Angesprochenen freuen sich über den Besuch ihrer Landsleute aus Tirana. Es entwickeln sich gute Gespräche und Diskussionen. Obwohl der Einsatz jeweils nur eine halbe Stunde dauert, vertraut ein Albaner an diesem Nachmittag sein Leben Jesu an. Freude und Herzlichkeit Ich hatte das Privileg, diese Gruppe albanischer Studenten mit ihrem brennenden Herz für Jesus und ihre Landsleute drei Tage lang begleiten zu dürfen. Dabei konnte ich nicht nur den einen oder anderen Brocken Albanisch lernen, sondern erfuhr auch die Herzlichkeit und Freude von Menschen dieser Volksgruppe, die ja in der Schweiz generell einen eher negativen Ruf geniessen. So war diese Woche für mich eine Erfahrung, die mir die Augen öffnete in Bezug auf die Albaner und Gottes Liebe für sie. Auch von der Begeisterung und Ausstrahlung der jungen Leute sowie ihrer kompromisslosen Hingabe für Jesus konnte ich nur lernen. Auf zum Albanerfest Am Donnerstag und Freitag war das Ziel der Studenten, albanisch sprechende Menschen an das «Albanerfest» in den Räumen der Chrischona-Gemeinde Weinfelden einzuladen. Organisiert wurde das Ganze von Beat Forster (Frontiers). Er koordinierte auch den Einsatz, welcher sich vor allem auf den Raum Weinfelden und Frauenfeld konzentrierte. Die Einladungen wurden teilweise an Passanten auf der Strasse verteilt, die Studenten gingen aber auch von Tür zu Tür, immer auf der Suche nach einem albanisch klingenden Namen. Dort wurde dann geklingelt. In vielen Fällen kam es nicht nur zu einem kurzen Dialog am Wohnungseingang, sondern das Team wurde zu Tee und einem Gespräch eingeladen. Saat und Ernte Am Samstag selbst erwartete die fünfundzwanzig Gäste in Weinfelden ein abwechslungsreiches Programm. Neben Volksliedern, Tänzen und gemeinsamen Gesprächen wurde durch eine Zeugnispredigt auch die gute Nachricht von Jesus Christus weitergegeben. So konnte in dieser Woche unter vielen albanisch sprechenden Menschen der Same des Evangeliums gestreut werden. Ich bin schon gespannt zu erleben, welche Ernte es daraus geben wird! Benjamin Gräub, Student im Praktikum bei MEOS * Theologische Jüngerschaftsschule und  Ausbildungszentrum für Leiterschaft, international Wer sind diese jungen Albaner im ISTL*- Zentrum von Zürich- Oerlikon? Es sind Studenten von ISTL-Albanien, die für eine Woche in die Schweiz gekommen sind, um Albaner und albanisch sprechende Mazedonier und Kosovaren mit dem Evangelium von Jesus Christus bekannt zu machen. Seitenanfang MEOS
Studenten im Einsatz