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Miteinander geht’s! Ein Teammitglied des AGiK-Forums vom 24. April 2010 berichtet: Autofahrt interkulturell Schon auf der Anfahrt von Winterthur zum «AGiK-Forum» nach Oftringen entstand ein spannendes Miteinander von verschiedenen Kulturen, Sprachen und Hintergründen. Isabelle und Richard, ein Ehepaar aus der Elfenbeinküste und dem Kongo, erzählten uns, dass ein fünfzigjähriger Afrikaner aus ihrer Gemeinde nach jahrelanger Krankheit gestorben sei. Sie beide stünden der Trauerfamilie recht nahe und würden daher seine Schweizer Frau und die drei Kinder im jungen Erwachsenenalter begleiten – ein Miteinander in der Trauer. Miteinander durch den Tag Das Miteinander war bereits im Organisationsteam sichtbar und zog sich durch den ganzen Tag: Miteinander die Bühne, die Workshop- und Verpflegungsräume aufbauen und organisieren, miteinander beten, bevor die Teilnehmer ankamen, miteinander Kaffee trinken, essen, schwatzen, austauschen, Miteinander auf die Bibel hören und sich ermutigen lassen, miteinander über Visionen und Schwierigkeiten reflektieren…  In den Workshops wurde speziell beleuchtet, dass dieses Miteinander sehr bereichernd sein kann, aber uns manchmal auch ganz schön an die Grenzen bringt. Doch, du gehörst dazu Besonders berührte es mich, wie ein Schweizer Mann und seine kongolesische Frau nach dem Workshop über «interkulturelle Ehen» Hand in Hand aus dem Saal gingen. Kurz vorher hatten sie uns einige heikle Punkte aus ihrer Ehe berichtet:  «Mich mag es, wenn mein Mann sagt: ‹Wir Schweizer machen das so… ›,  das ist für mich, wie wenn ich keine Schweizerin wäre, wie wenn ich nicht dazu gehören würde. Das verletzt mich jeweils sehr.» Er aber erzählte, wie sie gemeinsam die Familie seiner Frau im Kongo unterstützten: «Das ist doch ganz klar, sie gehören auch zu meiner Familie!» Mit Gottes Kraft wird unser Miteinander ein Vorgeschmack des Himmels! Barbara Müller