Impulse für unser Land Gottes Wirken im Orient Noch nie in den letzten rund 1400 Jahren hatten so viele Christen ein Anliegen für die «muslimische Welt». Noch nie wurde so viel für die entsprechenden Regionen gebetet. Man spricht von mindestens drei Millionen Menschen mit einem ursprünglich muslimischen Hintergrund, die heute an Jesus glauben. Und diese Zahl wächst täglich. Welch ein Gegensatz zu früher. Das Missionswerk, in dem der Hauptreferent jahrelang gedient hatte, arbeitete nämlich etwa 130 Jahre lang mit Hunderten von Missionaren im Orient. Nachweisen konnten die Mitarbeiter allesamt jedoch höchstens fünftausend direkte Bekehrungen. Ortsgemeinden gefordert Beigetragen zur heutigen Situation haben Radio, Fernsehen und auch das Internet. Können Sie sich da vorstellen, dass viele christliche Ortsgemeinden zurzeit völlig überfordert sind? Zwar zählt man im nahen Osten um die eineinhalb Millionen wiedergeborene Christen mit einem traditionell christlichen Hintergrund (Maroniten usw.), die seit Jahrhunderten neben der muslimischen Bevölkerung existierten. Doch diese müssen nun eine stark wachsende Menge von Neubekehrten betreuen. Wundertaten Gottes und unsere Antwort darauf Als ich von diesen Wundertaten Gottes hörte, füllten sich meine Augen mit Tränen der Dankbarkeit. Nie war mir diese grosse Zahl so vor Augen geführt worden. Die Konferenz-Teilnehmer standen auf und klatschten. Ein weiterer Redner, Bert R. aus den Niederlanden, forderte uns heraus, Muslime nicht nur mit Worten zu lieben, sondern bereit zu sein, das Leben und manchmal einfach die eigene Bequemlichkeit für sie zu opfern. Unser Land braucht dringend … Vom 26. bis 28.11.2010 verbrachten wir drei sehr interessante, bewegende und erbauende Tage. Wir hörten ermutigende Zeugnisse, wie Gott Muslime durch Engel und Träume, aber auch durch Mitmenschen auf Jesus aufmerksam machte. – Derartige Konferenzen, wie auch L2M, welche im gleichen Monat in Winterthur stattfand, braucht unser Land dringend.  Heute zählen wir um die 400‘000 Muslime in der Schweiz. Wie können wir es schaffen, einen jeden von ihnen mit der froh machenden Botschaft von Jesus Christus bekannt zu machen? Zum Beispiel, wenn sich in jeder christlichen Gemeinde der Schweiz Schlüsselpersonen mit Grundwissen über die muslimische Kultur ausrüsten lassen, vor allen Dingen aber, wenn wir alle lernen, Muslime so zu lieben, wie sie auch Jesus liebt! Jonathan Spörri jonathan.spoerri@meos.ch  Die Konferenz fand im völlig eingeschneiten Lausanne statt, gerade als der erste Schnee fiel. Es kamen Teilnehmer aus dem Welschland sowie aus Frankreich. Einer der Redner war mit Sommerreifen aus Marseille angereist! – Hauptverantwortlich für Impulsion 2010 war eine Arbeitsgruppe der ev. Alianz im Welschland (GTI) unter Mitwirkung von MEOS Svizzera.   Seitenanfang MEOS