Refugee Highway Partnership Was ist Refugee Highway Partnership? Refugee Highway Partnership wurde in den USA gegründet. Es ist eine Plattform der evangelischen Allianzen der verschiedenen Länder weltweit. Diese sind wiederum innerhalb der Kontinente organisiert. Jede nationale evangelische Allianz bestimmt einen Repräsentant, der im entsprechenden Land in der Flüchtlingsarbeit tätig ist. Zweck dieses Zusammenschlusses ist die Vernetzung der Personen, die sich entlang der häufig von Flüchtlingen benutzten Wegen, der (den)so genannten «Flüchtlingsstrasse(n)», englisch «Refugee Highway», um solche Menschen kümmern. Die Schweiz ist auch in dieser Partnerschaft Jonathan Spörri von MEOS Svizzera ist Delegierter  der AGiK (SEA) bei Refugee Highway Partnership und vertritt somit umgekehrt RHP in der Schweiz. Im Februar dieses Jahres ist er von der Jahreskonferenz des europäischen Zweigs aus Rom zurückgekehrt. Neben einem regen Austausch der Teilnehmer aus zehn Nationen stand der Besuch eines Zentrums, wo sich Asylbewerber tagsüber aufhalten dürfen, auf dem Programm. Die Räume dieses Zentrums befanden sich in den Katakomben einer anglikanischen Kirche. Sie wirkten eher düster. Aufgabe eines Repräsentanten Die Aufgabe von Jonathan Spörri in diesem Netzwerk ist es, die anderen Teilnehmer über die generelle Flüchtlingsarbeit und die Verbreitung des Evangeliums (das beinhaltet auch Diakonie) unter Menschen, die in der Schweiz Zuflucht suchen, zu informieren. Er versucht ausserdem, herauszufinden, wo welches Material und welcher Schulungsstoff in den konkreten Sprachen erhältlich sind und wo sie fehlen. Ebenfalls informiert er über bestehende christliche Projekte in der Schweiz. Andererseits kann er von den Erfahrungen der anderen Repräsentanten lernen. Diese tauschen ihre persönlichen Visionen und Erwartungen untereinander aus. Dadurch inspirieren und motivieren sie sich gegenseitig. Sinn und Zweck Was bringt nun die Zusammenarbeit mit Refugee Highway Partnership konkret? Der jeweilige Repräsentant von Griechenland, Spanien, Dänemark oder irgendeinem anderen Land kann sich in der Regel ein Bild über die aktuellen Flüchtlingsbewegungen in seiner Heimat machen und rechtzeitig die anderen Partner darüber informieren. Asylsuchende aus solchen Ländern, die in die Schweiz kommen, werden häufig wegen der Rechtslage zurückgewiesen. RHP kann nun aufgrund seiner Verbindungen Kontakte zu Christen aufnehmen, welche sich dann vor Ort um diese zurückgekehrten Menschen kümmern. – Nicht zuletzt gab Refugee Highway Partnership den Anstoss für das sich im Aufbau befindende AGiK-Asyl-Netzwerk (siehe separaten Artikel). Refugee Highway Partnership vermittelt das sichere Gefühl, dass niemand in seiner Arbeit unter Asylbewerbern allein ist. Es gibt immer Personen, die kompetenter sind und gerne ihr Wissen teilen. So kann für diese Menschen in Not gute Arbeit geleistet werden. Urs Staedeli MEOS Seitenanfang MEOS
Flüchtlingsströme sind seit langem ein globales Thema. Die  einzelnen Staaten können dieses Problem nicht mehr  alleine lösen. Nur gemeinsam kann dem Flüchtlingselend  begegnet werden. So müssen sich auch Christen aus den  verschiedenen Gemeinden «vernetzen», um die  bestmögliche Hilfe bieten zu können. International versucht  dies das Netzwer «Refugee Highway Partnership» (RHP).