Die soziale Situation Sie fragen sich vielleicht: «Menschen aus Sri Lanka in Jordanien und im Libanon?» Ja, vor allem Frauen gehen dorthin, um als Hausmädchen zu arbeiten. Dies geschieht aufgrund ihrer Armut, Arbeitslosigkeit oder weil die Ehemänner oder Väter sich nicht richtig um die Familie kümmern. Die Frauen, die ich in diesen Ländern getroffen habe, sind zutiefst in ihren Herzen verwundet. Für ihre Arbeit erhalten sie nur USD 120.00 pro Monat. Während des ganzen Jahres müssen sie Tag und Nacht arbeiten. Nur einige bekommen an einem Freitag frei. Einige Frauen kamen weinend zum Gebet, weil sie ihren Lohn für die letzten sechs Monate nicht bekommen haben. Der Chef hat den Pass irgendwo versteckt und so gab es keine Möglichkeit ausser Landes zu gehen. Die örtliche Polizei oder die srilankische Botschaft kümmern sich nicht um ihre Beschwerden. – Ist das die moderne Form der Sklaverei? Zurück nach Sri Lanka ohne Geld Oh, mein Herz war gebrochen, als ich ihre Geschichten hörte. Ich traf eine andere Dame, die ohne einen einzigen Cent in der Hand nach Sri Lanka reisen will und nicht weiss, wer ihr in Sri Lanka helfen wird. Ich hatte etwas Geld bei mir. Damit half ich ihr und wischte die Tränen mit einigen Taten ab. Der Dienst unter den «Kranken» Wie Jesus sagte: «Die Kranken brauchen den Arzt.» Die Menschen, die an der Versammlung teilnahmen, empfingen Gottes Frieden in dieser schwierigen Zeit ihres Lebens. Der einzige Trost bringende Ort für sie ist die Gegenwart Gottes (die Gemeinde). Inmitten solcher Anfechtungen, priesen sie Gott von ganzem Herzen. Wir begannen die Versammlungen um 19.00 Uhr und ich fragte, wann ich Schluss machen soll. Sie sagten mir um 22.00 Uhr. So eifrig waren sie um anzubeten und das Wort Gottes zu lernen. Das Wort Gottes hatte Auswirkungen Am Ende der Versammlung hörte ich Menschen bezeugen, wie sie Raum zur Umkehr gaben als sie das Wort Gottes hörten. Welch ein wunderbarer Dienst. Alle Ehre sei Gott. Als ich am vierten Tag Allen Auf Wiedersehen sagte, hatten viele Tränen in den Augen und umarmten mich mit so viel Liebe. Ein Aufruf zur Mithilfe Ja, die Welt braucht mehr Arbeiter, um die zerbrochenen Herzen zu heilen und ihnen das Evangelium der Liebe zu geben. Bitte denken Sie in Ihren Gebeten an die leidenden Menschen in der arabischen Welt. Sie brauchen Liebe und Geborgenheit. Möge der Herr ihnen seinen Frieden geben, den die Welt nicht geben kann. Anthony Joseph Im Juni 2011 wurde Antony Joseph nach Jordanien und in den Libanon eingeladen, um unter Sinhala sprechenden Menschen aus Sri Lanka zu dienen. Er erzählt von seinen Eindrücken, den sozialen Missständen und wie Gottes Wort Trost und Frieden spenden konnte. Seitenanfang MEOS
Dienst unter    gebrochenen Herzen