Bei Südsudanesen in Kenia Als ich im vorletzten Jahr in Nairobi zu Besuch bei einer einheimischen Pastorenfamilie war, arbeiteten wir zusammen mit einer Gemeinde von Südsudanesen. Von Anfang an hatte mich  diese Volksgruppe fasziniert. Ich war tief betroffen, über die grausame Verfolgung, die sie um des Glaubens Willen durchgemacht hatten. Unterstützung in Wort und Tat Wegen des Krieges besteht die Gemeinde hauptsächlich aus Frauen, Witwen, Kindern und Waisenkindern. Sie leben allesamt im Slum Kawangware. Anhand des Lebens von Joseph, der nach Ägypten gebracht wurde, ermutigte ich sie, an ihrem neuen «Zuhause » Gott treu zu sein bis sie wieder  in ihre Heimat gehen könnten. Zurück in der Schweiz nahm ich Kontakt mit Gunnar Wiebalck, CSI Schweiz, auf. Mit ihnen zusammen konnten wir bei meinem letzten Besuch im Dezember 2011 einen Hilfstransport für die Südsudanesen- Gemeinde organisieren. Reis, Bohnen, Zucker, Maismehl und Öl für einen Monat wurden an 190 Personen verteilt. Dies mit viel Freude, Begeisterung und anhand einer genauen Liste. Ausdruck von Wertschätzung «Seit wir hier sind, ist dies das erste Mal, dass uns als Gemeinde geholfen wurde!» sagte mir zum Schluss ihr Pastor. Jemand anderes drückte seine Wertschätzung so aus: «Du hast einen Platz in unseren Herzen und im Südsudan.» Sollte die Hilfe an Brüdern nicht unsere Aufgabe als Christen sein, wenn wir die Möglichkeit/en dazu haben? Christine Walther Die Not auf unserer Erde ist gross! Aber umso grösser ist die Freude, helfen zu können, sei es auch nur im Kleinen. Der Vers in Mt. 25,40 motiviert mich: «Was immer ihr für einen meiner Brüder getan habt - und wäre er noch so gering geachtet gewesen -, das habt ihr für mich getan.» Seitenanfang MEOS
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