Gebet ohne Grenzen Am 28. April fand das AGiK-Forum in Zürich statt. Die Arbeitsgemeinschaft interkulturell (AGiK) lud zu diesem Anlass ein. Dieses Jahr war es ein Gebetsanlass unter dem Motto «Prayer without borders» (Gebet ohne Grenzen). Um die 300 Personen, darunter auch Kinder und Jugendliche, kamen aus allen Teilen der Schweiz zu diesem Anlass. Thematisch wurden die Teilnehmer durch das «Vater Unser» geführt. In Blocks von 20 bis 45 Minuten wurden die Teilanliegen des bekannten Gebets thematisiert. Dies wurde durch verschiedene Inputs, Videoclips, Zeugnisse, einer Zeit des Lobpreis, eines Gebets einer Einzelperson und immer wieder durch Gebete in Gruppen umgesetzt. Der Himmel ist interkulturell Eine zentrale Aussage machte Carl Hardmeier in seinem Input: «Der Himmel ist interkulturell.» Er gründete seine Aussage auf eine Stelle in der Offenbarung des Johannes. Dort ist beschrieben wie Menschen aus verschiedenen Nationen und mit verschiedenen Sprachen vor dem Thron stehen und zusammen Gott loben. So auch am diesjährigen AGiK-Forum, das den Anwesenden einen Vorgeschmack auf den Himmel gegeben hat. Die Sprachvielfalt zeigte sich bei den Gebeten in verschiedenen Sprachgruppen und im Schlussteil als die Teilnehmer aufgefordert wurden, «Dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit» in der ihnen bekannten Sprache zu beten. Gute Mischung beim Programm Den Organisatoren gelang eine gute Mischung von Anbetung, Informationen, Ermutigungen und Gebet in jeweils überblickbaren Zeiträumen. Dabei wurden die Teilnehmer jeweils aktiv in den Ablauf integriert und trugen ihren Teil zum Gelingen des Anlasses bei. Am Schluss teilte Samuel Kopp, ein Mitglied der AGiK-Leitung, mit, dass es nächstes Jahr seiner Meinung nach wieder einen solchen Gebetsanlass geben werde,  aufgrund der positiven Erfahrungen während des Tages. Ideale Rahmenbedingungen Der Veranstaltungsort war das Zentrum für Migrationskirchen in Zürich. Dort versammeln sich regelmässig Gemeinden aus verschiedenen Nationen der Welt. Somit ein idealer Ort für einen interkulturellen Anlass wie das AGiK-Forum. Der Saal hätte noch weitere Besucher aufnehmen können. Dank schönem Wetter konnte das Mittagessen auf dem Vorplatz zwischen Blumenbeeten genossen werden. Zur Auswahl standen zwei Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Die Essenszeit nutzten die Besucher auch für angeregte Gespräche. MEOS-Mitarbeiter halfen mit MEOS Svizzera arbeitet aktiv bei AGiK mit. So waren Martin Saegesser, Jonathan Spörri und Johannes Müller massgeblich an der Planung und Durchführung des Forums beteiligt. Bei der Logistik vor Ort wurden dann noch weitere MEOS- Mitarbeiter zugezogen. Für MEOS-Mitarbeitende ist das AGiK-Forum deshalb in verschiedener Hinsicht ein wichtiger Anlass im Kalenderjahr. Nächstes Jahr findet es am 27. April statt.  Urs Staedeli Das AGiK-Forum ist ein spezieller Anlass. Dort treffen Schweizer und Ausländer, Pastoren und interkulturell arbeitende Leiter aufeinander. Sie bekommen neue Gedankenanstösse, tauschen sich aus und lernen neue Menschen aus anderen Kulturen kennen. Seitenanfang MEOS
AGiK-Forum    ein Vorgeschmack auf den Himmel